Von Saigon nach Cantho

Veröffentlicht auf von CY

P1020126

Mekong- Delta.

 

5.-6.1.2011

 

Um aus der Metropole Saigon rauszukommen war Busfahren angesagt. Es ging nach Cantho, einer kleinen Stadt am Mekong Delta.

P1020114

Überrascht war ich, dass im sozialitstischen Land wie Vietnam die privaten Busunternehmen schnell, moderner und günstig sind.

P1020120

Alles ist flach und von unheimlich vielen Kanälen und Nebenarmen des Mekongs durchzogen. Eine grosse Fläche von Südvietnam entstand alleine durch den Mekong. Früher gehörte diese Region zu Kambodscha und einige Tempel ähnlich Angkor Wat Akte Angkor Wat kann man hier besichtigen. Die zwei Länder haben sich immer noch ein bisschen auf dem Kieker. Die Vietnamesen haben immer wieder Inseln eingenommen und die Grenze verschoben, während Kambodscha schwach war im letzten Jahrhundert.  Phnom Phen (Im Bild) Dies genügt für schlechte Beziehungen und Kriegsrethorik...

P1020123

Das Leben spielt sich oft auf oder um das Wasser ab. Das Boot ist genau gleich wichtig wie das Auto, da es mehr Kanäle als Strassen gibt. Viele Märkte sind auf dem Wasser. Ähnlich wie hier: Von Sisophon nach Krakor

P1020124

Seit China selten gesehen. Sauberes kommunistisches Plätzchen mit Erlöser oder Besetzer von Südvietnam: Ho Chi Minh. Die Unterschiede seien immer noch gross zwischen Nord und Süd. Der Süden war schon immer reicher. Und das Kommunistische System liess sich hier nur allzu schwer durchsetzen. Nach 17 Jahren Krieg gegen die Amerikaner, wollten die Nordvietnamesen das gleiche System auf den Süden überweltzen. Es gelang nur teilweise. Es florierten immer die Schwarzmärkte. Deshalb mussten irgendwann Kompromisse eingegangen werden. Inzwischen ist Vietnam offziell nicht mehr kommunistisch sondern sozialistisch.

 

Am Abend sass ich noch eine Weile am Wasser des Mekongs. Mir wurde bewusst, dass ich bald diesen Fluss verlassen werde. Ich war immer fasziniert von der Gewalt und den Ausmassen des Gewässers. An diesem Strom spiegelt sich grosse Geschichte und aktuelle Probleme der Menschheit der ganzen Region. Sein Verlauf ist einzigartig. Seine Fische und Sedimente sind die Lebensgrundlage für Millionen Menschen.

 

Persönlich: Magenprobleme und Hitze machen das Reisen schwer. Deshalb verzichte ich auf Autostoppen, während ich mir eine Bananenkur antun muss. Aber hey, das erste Mal nach ca. 8 Monaten... da nehm ichs auf die leichte Schulter.

 

Plan A: An Südkambodschas Strände um wieder zu Kräften zu kommen.

Kommentiere diesen Post