Von Tagong nach Kangding

Veröffentlicht auf von CY

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Familienausflug mit den Amerikaner, welche den Backpacker (link) gründeten. Das T-shirt der kleinen hatte ne tragische Geschichte. Eine Schweizerin heiratete einen Australier, welcher vor ein paar Jahren in den riesigen Bergen um Kangding ums Leben kam. Durch die relegelmässigen Besuche der Frau in dieser Stadt, kam das Kind zu seinem tollen Shirt...

 

13.-18.10.10

 

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Gewusst hab ich ja, dass sie viel Respekt haben vor Tieren, als ich dann aber ein paar Männern zuschaute, wie sie während Minuten Würmer vom Gehweg wegretteten wars dann doch erstaunlich.

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Am Ort wo ich mein Visa bekam wurde ich sehr nett behandelt. Allerdings kam es mir komisch vor, dass so viele Tibeter dort anstanden. Ich werde es nie erfahren.

Allerdings sprach ich mit einer Chinesin die 20 Jahre in Deutschland lebte, dann zum tibetischen Buddhismus konvertierte und nun ihrem Lama folgt. Interessant wäre es gewesen länger mit ihr zu sprechen. Auf jeden Fall erfuhr ich, dass viele Tibeter keinen chinesischen Pass besitzen dürfen, obwohl in der chinesischen Verfassung steht, dass jeder Bürger das Recht dazu hat. Somit können sie ihre Verwandten welche nach Nordindien geflüchtet sind niemals besuchen...

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Ein Highlight war das 100 Jahre alte Ei, welches ich ausprobierte... Eingelegt in Salz und Holz kann man das Narungsmittel so über Jahre aufbewahren. Das Eiweis war dunkel- durchsichtig während das Eigelb schleimig schwarz-grün war. Es roch entsprechend. Nur der Nachgeschmack ähnelte einem normalen Ei... Bonne appetit

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Wir genossen den letzten gemeinsamen Abend mit Bier und Games.

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Als ich mich beim Chef des Hostels erkundete, wo man gut wandern kann, luden sie mich zu einem Familienausflug ein. Dabei entdeckte ich chinesische Gräber. Nachdem ich mich schon gefragt habe, wieso es hier soviele Leute, aber so gut wie keine Friedhöfe gibt, erklährte man mir, dass es inzwischen verboten sei und die meisten Leute verbrannt werden.

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Die Stadt liegt eingeklemmt in einem Tal auf 2600m. Noch vor ein paar wenigen Jahren bestand die Stadt aus Holzhäusern. In einem einzigartigen Bauboom wurden so gut wie alle Häuser neugebaut.

Zuerst fand ich das extrem schade. Eine Ausländerin, die hier schon eine Weile lebt erklärte mir aber, dass die meisten alten Häuser in den 70igern gebaut wurden. Deren Bausubstanz war sehr schlecht, ausserdem ähnelten sie eher dunklen Ställen als Wohnhäusern. Deshalb mache es Sinn, dass man alles neu gebaut hat...

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Die Gruppe war bunt gemischt, bestand aber vorallem aus Amerikaner welche zuerst hier für eine NGO (=NichtRegierungsOrganisation) gearbetet haben und dann eigene Projekte realisierten. Meist wollen sie den Tibetern helfen, sobald sich die Regierung nicht um diese kümmert.

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Rechts: Bei diesem Berg brach sich einmal ein israelischer Wanderer das Bein. Nach einem Telephonanruf machten sich ein paar Bekannte auf die Suche nach ihm. Sie brachten ihn den halben Weg hinunter und telephonierten der Polizei zur Information. Diese informierte die Feuerwehr, welche der Regierung, welche dem Militär, welche dem Fernsehen anrief. Am Schluss wurde der halbe Berg beleuchtet und der Tourist durch ein paar Hundert Helfer vor laufender Kamera gerettet...

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Mit einer sympatischen Amerikanerin fand ich einen Tempel der frei zugänglich war. Wir trafen auf ein paar Mönche und einen kleinen Zoo.

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Freuen tun sich die Mönche welche das neue Handy mit einem grossen Ausländer auf dem Foto ausprobieren können. Der Tempel wird fleissig ausgebaut. Auch die Dame die den Betonschubkarren voranstösst hatte ihren Spass, als ich ihr dabei half...

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Zum Schluss noch die beste Erfindung seit es Mütter gibt: Aus einem alten Pullover und einer Jeans wurde dieses Schmuckstück gebastelt. Es hat gerade Platz für eine Geldreserve und den Pass und man kann es zwischen Jeans und Unterhose tragen. Sogar beim abtasten wird es kaum entdeckt.

Ein hoch auf Mammi.

Und wenn wir gerade dabei sind: Ein hoch auf das Schwesterherz und alle anderen zu Hause. Was die da tun siehe:  link

 

Persönlich: Nach dem Warten auf das Visa und dem lockeren Aufenthalt hier, habe ich Lust auf Dörferhüpfen.

 

Plan A: Wieder zurück nach Tagong und dann weiter in den Norden. Der Winter kommt. Aber Dege möchte ich noch anschauen...

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