Phnom Phen (Im Bild)
Das erste Bild seit langem (mit meinem neuen Fotoapparat-->danke meinen lieben Sponsoren in der Schweiz!!): Die Sicht in Phnom Phen (PP) auf den Fluss bei Nacht.
17.-21.12.2010
Alltag auf der normalen Strasse: Links: die Sicht aus einem Tucktucktaxi. Rechts: Ein Bananentöff.
Wir waren in einem Questhouse an einem See. Deshalb nennt man es auch Lakeside. Da es ein bisschen ausserhlab des Zentrums war, aber attraktiv am See lag, entwickelte sich dort ein kleines Backpacker Dörfchen. Der Boden gehörte aber der Gemeinde. Vor kurzer Zeit wurde der ganze See!! von Südkoreanern aufgekauft und jetzt aufgeschüttet. Mit dem Resultat, dass alls Hostels verschwinden müssen. In ein paar Monaten wird angefangen zu bauen.
Die Gedenkstätte des Genozids der roten Khmer an den eigenen Volk. Der Turm Links ist gefüllt mit Knochen der Leute die man in den Feldern hier gefunden hatte. Man nannte sie auch die Killing Fields.
Für mich persönlich ist dieses Bild und dieser Ort sprechend für all das Leid, welches den vielen Opfern zugestossen ist. Als ein Bauer nach der Invasion der Vietnamesen diesen Baum sah, klebten daran noch Haut und Gehirnfetzen der Babies deren Köpfe daran zerschlagen worden sind. Anschliessend warf man sie ins nächste Loch.
Die Kinder von Gefangenen wurden getötet. Dies weil sie später ja Blutrache nehmen könnten...
Nach dem anstrengenden Tag, während dem wir uns mit den roten Khmer auseinandersetzten, musste ich ein bisschen am Fluss ausspannen. Hier der Zusammenfluss von Tonlesap und Mekong.
Unten: Der etwa 100 Jährige Königs- Palast bei Sonnenuntergang. Gerüchte zufolge ist der momentane Herrscher schwul. Mit 53 Jahren hatte er immer noch keine Frau, aber anscheinend einen Freund. Doch da das Land ziemlich liberal damit umgeht, und keine Erbfolge, sondern eine royale Versammlung den Nachfolger bestimmt, ist dies nicht mal ein grosses Thema.
Zum Schluss noch eine Ode an die Botschaften der USA. Während die Schweiz ein Büro in einem kleinen Haus als Konsulat besitzt, oder vielleicht ein Häusschen im guten Quartier, gleicht die Botschaft der USA eher einem Bunker oder Gefängniss inmitten der Stadt. Egal in welchem Land oder Kontinent, diese Häuser sind immer massiv. Und in Länder wie Laos, wohl das massivste Haus des ganzen Landes.
Persönlich: Die roten Khmer gingen unter die Haut. Ich freue mich, dass die Crew der "Sinking Princess" immernoch so gut zusammenhält.
Plan A: Weiter nach Ankor Was. Wie? Sehen wir morgen.