Von Dazu bis vor Chengdu
1.-3.10.10.
Nach Dazu fand ich ein Hostel in einem Dorf etwa 20 km nördlich davon.
Nachdem ich sehr schlecht über die Neubauten gedacht habe, änderte sich meine Meinung in diesem Dorf. Ich wurde von einem Studenten zu sich nach Hause eingeladen. Sie waren gerade dabei ihr neues Haus einzu weihen, weshalb ich das alte mit dem neuen Haus vergleichen konnte. Oben sieht man das alte Haus, dass eher einem Stall als einem Haus glich. Unten sind die zwei Kinder auf dem Balkon des modernen Neubaus. Ich verstehe, dass der Drang nach einer schöneren Wohnung gross ist. Ausserdem überspringen diese Leute in der Entwicklung mehrere Generationen und landen somit im 21. Jahrhundert. Ich probierte ihnen zu erklähren, dass man das alte Haus nicht zerstören soll, sondern später wenn möglich renovieren sollte...
Nachdem ich Leute nach einem schönen Ort gefragt habe, erfuhr ich von einem Kloster auf einem Hügel. Dort angekommen, genoss ich das schöne klare Wetter nach mehreren Wochen Grossstadtsmog. Im Kloster sind mehrere Figuren in den Felsen geschnitzt. Ich durfte überall umherspazieren wie ich wollte und ein Mönch führte mich ein bisschen umher...
Ich traf auf ein paar einheimische Schüler, welche ein bisschen Englisch sprachen. Später wurden wir von den Mönchen zum beten und gemeinsamen Essen eingeladen. Touristen gibts hier gar keine, der Weg ist zu beschwerlich.
Nachdem wir 3 Stunden lang durch Reisfelder zurückgewandert sind, verabschiedeten wir uns im Dorf.
Noch am gleichen Tag fuhr ich mit einem Bus nach Chengdu.
Persönlich: Hmm, beten mit Mönchen an einem unbekannten Ort, Hammer...
Plan A: Ich möchte mich reorganisieren in Chengdu. Ein paar lockere Tage in einem guten Hostel... Der Ruchsack zum Beispiel hat ziemlich unter den letzten 4 Monaten gelitten.