Von Lijang nach Dali
*no comment*
3.-4.11.2010
Nachdem ich für Wochen, wenn nicht Monate in den bergigen Regionen unterwegs war und kaum weiter hinab ging als 2000 m. - veränderte sich hier das Klima rasant. In einigen Tälern gibts interessantes Mikroklima, durch das vom Süden her warme und feuchte Luft an den Himalaya anströmt. Reis ist wieder im grossen Stil gefragt. Diese Gebiete werden von duzenden verschiedenen Minderheiten bewohnt. Willkommen in Yunnan, mit einer der grössten Vielfalt an Völker von ganz China. Hier ein paar Impressionen aus dem fahrenden Lastwagen:
Fundgrube von neuen Früchten: Die Nüsse sind meist ziemlich fade, manche haben aber einen speziellen Goût. Die grüne Frucht ist etwas komisches und bereitete mir einige Magenschmerzen. Man solle die Kerne essen, diese sind aber krass bitter. Ganz rechts: Eine Art Minimelone.
Auch hier werden die Touristen in VW-Büschen umhergekurft, auch wenn es eine kleine Altstadt ist. Trotzdem gefiel mir Dali besser als Lijang. Diese Stadt ist weniger ''sauber'' und scheint relativ natürlich gewachsen. Nachteil: Die Neustadt wurde ein paar Kilometer weiter weg platziert.
Der Bahnhof von Dali gefiel mir super. Endlich mal ein chinesischer Neubau, welcher stilvoll ist. Auch sonst gefiel mir die Stadt Dali recht gut. Viel Grünfläche und Parks...
Persönlich: Ich freue mich auf Kunming.Habe einiges gutes gehört.
Plan A: Kunming per Zug.