Luangprabang

Veröffentlicht auf von CY

 

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(Viecher im Alkohol. Dieser Schnapps soll helfen gegen> Rückenprobleme, Potenzstörungen, Altersschwäche, Verkältung... kurz: Alles.)

25.-29.11.2010

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Erste Eindrücke von Luangprabang:

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Luangprabang hat etwa 50'000 Einwohner und ist über 700 Jahre alt. Sie war die frühere Hauptstadt von Laos und blieb auch danach kulturelles Zentrum. Obwohl Laos das meistbombardierte Land der Welt sei (Von den Nachbarn bis zu den USA im Vientnamkrieg) wurde Luangprabang in der neueren Zeit weitgehend verschont.

Gross war der Machtverlust, als man die Hauptstadt vor 250 Jahren nach Vientiane verschob. Dies, weil man Angst hatte vor Angriffen aus Burma.

Historisch gesehen ist es wohl die interessanteste Stadt in Laos. Auf dem Weg in die Stadt sahen wir zum Beispiel Höhlen in einem Berg am Mekong welche voller Buddhastatuen waren.

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Bald fiengen wir an das Material zu besorgen, welches wir für die Bootsausbesserung brauchten.

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  Oben: Ein anderes Element ist IMMER auch, das besorgen des Gases. Eine solche Flasche kostet schnell einmal 60 Franken. Sie wieder aufzufüllen dann auch wieder 15-20 Stotz. Unten: Bei der Arbeit.

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Oben: Luangprabang ist sehr angenehm. Vieles ist direkt am Mekong gebaut. So konnten wir das Boot parken, daran arbeiten und gleich daneben in einem Guesthouse schlafen.

Unten: Weitere Eindrücke aus der Stadt:

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Oben links: Ich traf auf einen Petang- Wettbewerb. Diese Sportart kommt von den Franzosen und ihrer Kolonie namens Indochina. Auch sonst erkennt man überall französischen Einfluss in der Kultur. Auch gibts hier wieder Gipfeli und Baquette. Dies, nachdem ich es für Monate in China NIE gesehen habe.

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Eine Ode an das normale. Hier sieht man eine Standart Toilette. Die Dusche ist im gleichen Raum, so fliesst alles das gleiche Loch hinab. Geschpühlt wird per Plastikbecher UND sehr oft teilt der Gast das WC mit der ganzen Familie des Hauses (Auch im Internet zenter oder im Restaurant.)

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 Ein Tucktuckfahrer (Tucktuck sind Minitaxis) half uns so oft, dass er sich schliesslich dazu entschloss sich uns anzuschliessen, weil er den Weg für die nächsten Tage kennt. Kham Vhong sprach kaum Englisch aber war flexibel es aufzuschreiben oder mit Händen und Füssen zu sprechen. Oben Rechts: Wir genossen daraufhin die HAMMER- Livemusik in einer Touristenbar.

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 Hmm, diesen Fisch habe ich auf dem Markt gefunden. Leider nicht gefischt... Rechts oben: Catdog (link ) Für alle dies noch nie gesehen haben eine kleine Erklährung: Wenn ein Männchen eine Hündin besteigt, verkeilt sich der Penis in die Vagina. Daraufhin versuchen sie sich zu trennen, mit dem Resultat, dass er sich um 90 Grad wendet und sein bestes Stück ein bisschen verdreht... was den Lauten nach extrem schmerzhaft sein muss.

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Als wir schon abfahren wollten, sprang der Motor nicht mehr an... SHIT. Also suchten wir uns einen Mechaniker, der uns bald schon erklährte, dass er nur Automechaniker sei und das Teil in seiner Werkstatt wieder in Form bringen will. Es wurde zu einer riesigen Büetz das ganze abzumontieren und zu transportieren. Wieder half das Vhongtucktuck extrem.

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Vhong lud uns daraufhin ein, eine Zeremonie zu machen. Dabei wird viel gebetet und am Schluss das Zeugs das auf dem Altar ist verspeist. Man bindet weisse Bänder den anderen ums Handgelenk. Jedes Band steht für einen Wunsch den man uns für die Reise mitgibt. Mir wünschte man zum Beispiel Gesundheit, viel mehr Erfolg beim Fischen und eine baldige Heirat....

Unten: Er machte das ganze dann auch noch beim Boot.

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Persönlich: Wow, in einer Touristenstadt von einem Lokalen eingeladen zu werden um eine Zeremonie abzuhalten.... Das bedeutet mir viel. Ausserdem funktioniert es super unter uns drei ... inzwischen 4 Mekongbestreiter.

 

Plan A: Go with the flow.

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